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Lauffeuer: Praxistipps
Versuchen Sie es einfach mal
Lassen Sie sich anregen von den vielen guten
Gründen für das Laufen. Lassen Sie sich anstecken von laufbegeisterten
Freunden. Lauffreude ist wirklich möglich. Geben Sie sich einen Ruck.
Setzen Sie sich in Bewegung und achten Sie darauf, ob bei Ihnen das
„Lauffeuer“ ausbricht.
Geben Sie dem Laufen eine echte Chance
Ihr Körper braucht eine gewisse Regelmäßigkeit,
damit er sich an das Laufen gewöhnen kann. Eine festen Termin pro Woche
sollten Sie für das Laufen „investieren“. Beobachten Sie Ihre
Lauffortschritte. Versuchen Sie die ersten „Anlaufprobleme“ zu
überstehen und bleiben Sie eine Zeitlang „am Ball“. Wenn sich die
Lauffreude dann nicht einstellt, sollten Sie das Laufen lieber lassen.
Nicht jeder ist zum Läufer geboren.
Setzen Sie sich realistische Ziele
Laufen Sie nicht einfach drauf los. Als
Laufeinsteiger sollten Sie den Übergang vom Gehen zum Laufen behutsam
gestalten. Je nach Fitnesszustand sollten Sie Ihre Ziele langsam
steigern. Dabei sind Zeitziele (z.B. eine halbe Stunde laufen) besser
als Entfernungsziele (z.B. fünf Kilometer laufen). Nutzen Sie dafür
entsprechende Trainingsprogramme.
Lernen Sie die Dehnübungen zu genießen
Die Dehnübungen vor und nach dem Laufen sind nicht
nur für die Bewegungsabläufe des Körpers wichtig. Sie sind auch eine
Möglichkeit, den besonderen Charme von Ruhezeiten in unserem hektischen
Alltag, kennen zu lernen. Das Dehnen sollte gleich am Anfang Ihrer
Laufbemühungen zu einer guten Gewohnheit werden.
Behalten Sie die Lauffreude im Blick
Versuchen Sie auch beim Laufen ein gutes Maß zu
finden. Gerade Laufeinsteiger neigen dazu, die Laufbemühungen zu
übertreiben. Wer zu schnell zu viel erreichen will, läuft Gefahr, das
die Lauffreude auf der Strecke bleibt. Wenn Sie die Freude im Blick
behalten, wird Ihr „Lauffeuer“ nicht erlöschen, sondern sich ausbreiten
und andere anstecken.
Wenn es nicht um Sie geht:
Zehn mehr oder weniger ernst
gemeinte Tipps wie der bewegungsarme Partner motiviert werden kann.
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Sammeln sie
Erfahrungsberichte von Laufbegeisterten und bringen sie diese
Erfahrungen an geeigneter Stelle in die Gespräche ein (z.B. beim
dritten Tortenstück am Sonntagnachmittag).
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Bei
gemeinsamen Autofahrten oder Spaziergängen können sie Jogger, denen
sie begegnen, auffällig freundlich kommentieren und so ihre Sympathie
zum Ausdruck bringen (z.B. „Siehst du mit welcher Begeisterung der
beim Joggen ist. Das bringt bestimmt viel Spaß.“)
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Verschenken
sie regelmäßig modisch attraktive Laufbekleidung mit plausiblen
Begründungen (z.B. „ Es handelt sich um ein Preisangebot. Vielleicht
brauchst du es ja irgendwann einmal.“)
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Laufen sie
ruhig selber einmal und demonstrieren dadurch die positiven
Auswirkungen. Dabei sollten allerdings übermäßige Erschöpfungszustände
vermieden werden.
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Zeigen sie
auffälliges Interesse für die Fernsehübertragung von
Laufsportereignissen.
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Gewöhnen sie
sich bei gemeinsamen Spaziergängen ein zügiges Tempo an, das vom
Partner nur nach entsprechendem Training mitgehalten werden kann.
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Kommentieren
sie die gesundheitlichen Probleme des übergewichtigen Nachbarn mit
Sätzen wie: „wenn er Laufen würde, würde es ihm sicherlich viel besser
gehen.“.
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Kaufen sie
Laufbücher oder bestellen sie ein Probe Abonnement einer
Laufzeitschrift und lesen sie ihrem Partner vor dem Einschlafen
entsprechende Berichte von Laufeinsteigern vor.
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Besuchen sie
rein zufällig eine Marathonveranstaltung in ihrer Umgebung und geben
sie ihrer Bewunderung für diese Läufer zum Ausdruck.
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Warten sie am
besten ab, bis ihr Partner selber Spaß am Laufen findet.
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